ASL an der Herbert-Hoover-Schule

Schule machen mit außerschulischen Lernorten
Seit dem Schuljahr 2022/23 besuchen Schüler:innen des 9. Jahrgangs der Herbert-Hoover-Schule in Berlin-Mitte regelmäßig Unternehmen, Institutionen und Vereine im Kiez. Ziel ist es, den Jugendlichen neue spannende Erfahrungsräume zu öffnen, ob sie dabei z. B. in die Welt des Theaters eintauchen oder lieber in lokalen Unternehmen Berufswelten kennenlernen, entscheiden die Schüler*innen selbst. Das Projekt ist eine Initiative des Quartiersmanagements Pankstraße.
Der gemeinsame Besuch außerschulischer Lernorte fördert nicht nur das fachliche Wissen, sondern stärkt auch die sozialen Kompetenzen der Schüler*innen. Teamarbeit, Kommunikation und das Erlernen von Umgangsformen in verschiedenen Kontexten sind hierbei nur einige Beispiele.
Durch die Außerschulischen Lernorte werden Begegnungen geschaffen, die für die berufliche Zukunft der Jugendliche wichtig sind. Über das Projekt wurden bereits zahlreiche Schulpraktika mit Aussicht auf einen Ausbildungsplatz im Unternehmen vermittelt.



Hier sehen Sie, wie das Projekt konkret aussieht.
So läuft es ab
- Der gesamte 9. Jahrgang nimmt teil.
- Pro Block wählen die Jugendlichen aus 12–14 Lernorten selbst aus.
- Jeden gewählten Lernort besuchen sie dreimal innerhalb von drei Wochen.
- Insgesamt besucht jede:r Schüler:in vier verschiedene Lernorte pro Schuljahr.
- Die Besuche finden während der Schulzeit statt und werden von Lehrkräften begleitet.
Was passiert bei den Besuchen?
Die Lernorte sind so unterschiedlich wie die Berufswelt selbst: von der Probebühne des Deutschen Theaters über den Lehrbauhof bis zu lokalen Unternehmen wie Deichmann. Die Schüler:innen schauen nicht nur zu. Sie probieren aus, stellen Fragen und erleben Berufe hautnah.
Einige Lernorte bieten bereits ausgearbeitete Workshop-Formate an. Andere entwickeln ihr Angebot gemeinsam mit dem FKU. Beides funktioniert.
„Wir öffnen das Amtsgericht Wedding für das Projekt Außerschulischen Lernorte, damit Jugendliche diese Institution mit ihren vielen Berufsfeldern ganz unmittelbar für sich entdecken können – ein wichtiger Nebeneffekt ist dabei auch das wachsende Verständnis für die Voraussetzungen des gelingenden vielfältigen Miteinanders.“
Janine Waschke für das Vino§ (Organisationsteam des AG Wedding)



Warum es für Unternehmen funktioniert
- Die Jugendlichen kommen mehrfach. Das schafft echten Kontakt, nicht nur einen Rundgang.
- Sie wählen ihren Lernort selbst. Wer zu Ihnen kommt, hat Interesse.
- Über das Projekt wurden bereits Schulpraktika und Ausbildungsplätze vermittelt.
- Sie positionieren sich als Arbeitgeber direkt im Kiez.
Partner werden: So öffnen Sie Ihre Tür für Berliner Jugendliche
Ich bin stolz darauf, dass ich einen Beitrag dazu leisten konnte, junge Menschen auf ihrem Weg in die Berufswelt zu unterstützen. Es ist mein Ziel, ihnen die Werkzeuge und Informationen zur Verfügung zu stellen, die sie benötigen, um fundierte Entscheidungen über ihre berufliche Zukunft zu treffen.
Rolf Hempel, Geschäftsführer b-steps GmbH
Sie möchten sich mit Ihrem Betrieb, Ihrer Institution lokal engagieren und interessierten Schüler*innen die Türen öffnen? Ihr Kontakt für detaillierte Informationen:

Leonie Müller-Moewes
Telefon: (030) 26305101
E-Mail: mueller-moewes@fku.berlin
Was die Lernorte über ihr Engagement bei ASL sagen
Larissa Zeichhardt, Geschäftsführung LAT: www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7170834443761348608
Rolf Hempel, Geschäftsführer b-steps GmbH: www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7159084553641336832
Besondere Orte Umweltforum GmbH: https://www.linkedin.com/posts/martin-knauft-31b2a4244_ausserschulischelernorte-bildungspartnerschaft-activity-7214608439342182400
Herzlichen Dank an alle Partner des Projekts!






























Gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten
