ASL an der Albrecht-von-Graefe-Schule

Schule machen mit außerschulischen Lernorten

Bei den Außerschulischen Lernorten öffnen Unternehmen und Institutionen ihre Türen für kleine Schüler:innengruppen und geben ihnen praxisnahe Einblicke in Arbeitswelt und Berufe.

Im Oktober 2026 erproben wir die Außerschulischen Lernorte (ASL) zum ersten Mal gemeinsam mit der Albrecht-von-Graefe-Schule im Graefekiez in Berlin-Kreuzberg.

Die Schule legt einen besonderen Schwerpunkt auf praxisnahes und individuelles Lernen. Im Dualen Lernen werden theoretische Unterrichtsinhalte mit praktischen und arbeitsmarktrelevanten Erfahrungen verbunden. In verschiedenen Werkstätten und Praxisbereichen können die Schüler:innen selbst aktiv werden und ihre Fähigkeiten und Interessen entdecken. Auch die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern ist fest im Schulkonzept verankert.

Damit bietet die Albrecht-von-Graefe-Schule beste Voraussetzungen für die Außerschulischen Lernorte: Jugendliche verlassen den gewohnten Schulalltag, entdecken Unternehmen und Institutionen in ihrer Stadt und lernen unterschiedliche Arbeits- und Berufswelten unmittelbar kennen.

Unser Pilot im Oktober 2026

Zum Start erproben wir ASL zunächst in einem kleineren Format. Schüler:innen des 9. Jahrgangs besuchen an zwei Vormittagen einen selbst gewählten außerschulischen Lernort:

Mittwoch, 07. Oktober 2026
Dienstag, 13. Oktober 2026

Die Gruppen bestehen aus etwa 5–12 Schüler:innen und werden von einer Lehrkraft begleitet. Pro Termin verbringen sie etwa zwei bis drei Stunden an ihrem Lernort.

Was passiert an den Lernorten?

Wie ein ASL-Vormittag aussieht, entscheiden die Lernorte weitgehend selbst. Ob Werkstatt, Büro, Baustelle, Küche, soziale Einrichtung, Kulturort oder Produktionsbetrieb, die Jugendlichen sollen einen möglichst authentischen Einblick in die jeweilige Arbeitswelt erhalten.

Dabei gilt vor allem: nicht zuschauen, sondern selbst machen. Die Schüler:innen können ausprobieren, mitarbeiten, Fragen stellen und mit Menschen ins Gespräch kommen, die ihnen aus ihrem Berufsalltag erzählen.

So können sie neue Interessen und Fähigkeiten entdecken, Berufsbilder kennenlernen und erste Ideen für Praktika, Ausbildung und ihren weiteren Weg entwickeln.

Mehrwert für Unternehmen und Institutionen

Auch für die teilnehmenden Unternehmen und Institutionen bieten die Außerschulischen Lernorte einen echten Mehrwert:

  • Sie kommen frühzeitig mit jungen Menschen in Kontakt.
  • Sie machen ihre Branche und Berufsbilder sichtbar.
  • Sie können Interesse an Praktika und Ausbildung wecken und potenzielle Nachwuchskräfte kennenlernen.
  • Sie präsentieren sich als attraktiver Arbeitgeber bzw. spannender Lern- und Praxisort.
  • Sie zeigen gesellschaftliches Engagement und leisten einen konkreten Beitrag zur Berufsorientierung junger Menschen.

Partner werden: Öffnen Sie Ihre Türen für Berliner Jugendliche

Sie möchten mit Ihrem Unternehmen oder Ihrer Institution bei den Außerschulischen Lernorten an der Albrecht-von-Graefe-Schule dabei sein?

Für den Pilotdurchlauf suchen wir noch spannende Lernorte aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Ein fertiges Workshop-Konzept ist dafür nicht notwendig. Der FKU unterstützt bei der Planung und entwickelt bei Bedarf gemeinsam mit Ihnen ein passendes Format.

Ihr Kontakt für weitere Informationen

Leonie Müller-Moewes

Telefon: (030) 26305101
E-Mail: mueller-moewes@fku.berlin