Von der Elternsprechstunde zur Projektpartnerschaft
Wie Netzwerke entstehen und kurzfristig Lösungen bei Herausforderungen schaffen
Manchmal braucht es nicht viele Umwege, sondern vor allem die richtigen Menschen zur richtigen Zeit. Im Januar lernten wir im Rahmen einer FKU-Veranstaltung Jennifer Lehmann-Roesler, Assistentin der Geschäftsführung der Emil Herminghaus GmbH & Co. KG, kennen. Neben ihrer Tätigkeit im Unternehmen engagiert sie sich mit viel Herzblut in unternehmerischen Netzwerken und berichtete damals, dass für dieses Ausbildungsjahr noch ein Ausbildungsplatz zum Kaufmann im Groß- und Außenhandelsmanagement zu besetzen sei.
Wenige Tage später ergab sich in unserer Elternsprechstunde genau die passende Situation. Moritz, ein junger Mann, der aktuell einer Nebentätigkeit im Einzelhandel nachgeht, suchte noch nach einer beruflichen Perspektive und war sich über seinen weiteren Weg unsicher. Gemeinsam haben wir verschiedene Möglichkeiten besprochen und ihn ermutigt, einfach einmal das Gespräch mit Jennifer Lehmann-Roesler zu suchen – ganz ohne große Hürden und mit der Chance, den Beruf und das Unternehmen persönlich kennenzulernen.
Aus diesem ersten Kontakt entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit eine echte Perspektive: Zum 1. September wird Moritz seine Ausbildung bei der Emil Herminghaus GmbH & Co. KG beginnen und damit den Start in sein Berufsleben machen.
Dieses Beispiel zeigt, wie wertvoll funktionierende Netzwerke sind. Es reicht oft nicht aus, einzelne Angebote zu kennen – entscheidend ist, die Bedarfe von Unternehmen im Blick zu haben, passende junge Menschen zu begleiten und beide Seiten genau dann zusammenzubringen, wenn es darauf ankommt. So entstehen Lösungen, die weder aufwendige Bewerbungsverfahren noch lange Entscheidungswege benötigen, sondern vor allem Offenheit, Vertrauen und den direkten Austausch.
Unser herzlicher Dank gilt Jennifer Lehmann-Roesler sowie der Emil Herminghaus GmbH & Co. KG für die schnelle, unkomplizierte Umsetzung und das Vertrauen. Wir freuen uns sehr, dass Moritz dort seinen beruflichen Weg beginnen kann.
Unser Aufruf an alle Unternehmen: Wenn Sie noch Ausbildungsplätze zu besetzen haben, senden Sie uns gern Ihre Anforderungsprofile oder sprechen Sie uns direkt an. Nicht jede erfolgreiche Vermittlung beginnt mit einer perfekten Bewerbungsmappe – manchmal beginnt sie mit einem Gespräch und einem starken Netzwerk.
Diese Geschichte zeigt, dass eine erfolgreiche Vermittlung manchmal nur einen kurzen Weg braucht: Menschen, die Verantwortung übernehmen, ein starkes Netzwerk und den Mut, Chancen einfach zu nutzen. Genau solche Erfolgsgeschichten möchten wir auch künftig gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartnern weiterschreiben.



