BASF zum Anfassen – Einblicke in Ausbildung und Arbeitswelt

Auch Sie hatten heute ziemlich sicher schon ein Produkt in der Hand oder haben in einem gesessen, bei dessen Herstellung Produkte oder Lösungen von BASF eine Rolle spielen. Das Unternehmen ist weltweit präsent – und war auch in Friedrichshain lange kaum zu übersehen. Viele kennen noch das große BASF-Logo am Tower in der Oberbaum City.

Seit Ende 2023 befindet sich der Berliner BASF Hub in der Storkower Straße, direkt am S-Bahnhof Landsberger Allee. An Attraktivität für junge Menschen hat das Unternehmen dadurch allerdings keineswegs verloren – ganz im Gegenteil.

Mehr als 3.000 Mitarbeitende unterstützen von Berlin aus BASF-Gesellschaften in über 45 Ländern. Dabei geht es nicht um Chemieproduktion, sondern um ganz unterschiedliche Dienstleistungen: von Finanzen und Personal über Einkauf und Logistik bis hin zu Kommunikation, IT und Digitalisierung. Und natürlich braucht ein so großes und internationales Unternehmen auch Nachwuchs.

Jedes Jahr starten hier junge Menschen ihre Ausbildung. Neben Industriekaufleuten bildet BASF in Berlin auch Kaufleute für Digitalisierungsmanagement sowie für Spedition und Logistikdienstleistung aus.

Eine 9. Klasse der Ellen-Key-Schule hatte nun die Möglichkeit, diesen Standort und vor allem die unterschiedlichen Wege in die Arbeitswelt etwas genauer kennenzulernen.

An insgesamt vier Stationen zeigten sehr engagierte BASF-Auszubildende den Schülerinnen und Schülern, was sie bei einem Berufseinstieg erwartet. Welche Ausbildungsberufe gibt es? Welche Voraussetzungen sollte man mitbringen? Wie läuft eine Ausbildung in einem international tätigen Unternehmen ab? Und welche Entwicklungs- und Karrierewege stehen einem später offen?

An einer weiteren Station ging es um eine Frage, die zunächst ganz einfach klingt: Wo steckt eigentlich überall BASF drin? Schnell wurde deutlich, wie viele Produkte und Anwendungen unseres Alltags mit Lösungen und Know-how aus der Chemie verbunden sind – und wie viel Wissen, Entwicklung und Zusammenarbeit notwendig sind, bevor daraus am Ende ein fertiges Produkt entsteht.

Natürlich durfte auch ein Blick in die Arbeitswelt selbst nicht fehlen. Die Schülerinnen und Schüler konnten das moderne Bürogebäude kennenlernen, unterschiedliche Arbeits- und Meetingräume anschauen und erfahren, wie Teams heute zusammenarbeiten. Flexible Arbeitsplätze, Räume für kleine und große Besprechungen und moderne Möglichkeiten für hybride Zusammenarbeit zeigen dabei auch, wie sehr sich Büroarbeit in den vergangenen Jahren verändert hat.

Besonders wichtig war aber etwas anderes: Jean Thimm, die sich bei BASF um die Ausbildung und Berufsorientierung kümmert, machte sehr deutlich, welchen Stellenwert Wertschätzung, offene Kommunikation, regelmäßiges Feedback und eine positive Arbeitsatmosphäre für sie haben. Ausbildung bedeutet hier eben nicht nur, fachliches Wissen zu vermitteln. Junge Menschen sollen Verantwortung übernehmen, eigene Ideen einbringen und lernen, ihren beruflichen Weg aktiv mitzugestalten.

Und genau dafür sind solche Besuche da. Nicht jede Schülerin und jeder Schüler muss anschließend sagen: Genau dort möchte ich arbeiten. Aber alle haben die Möglichkeit, eine Vorstellung davon zu bekommen, wie Arbeit in einem weltweit agierenden Unternehmen aussehen kann, welche Berufe es dort gibt und welche Wege nach der Schule überhaupt offenstehen.

In der Summe ein toller und sehr gelungener Besuch mit vielen Einblicken in eine moderne Arbeitswelt und vor allem mit vielen engagierten Auszubildenden, die sehr authentisch gezeigt haben, wie der Einstieg bei BASF aussehen kann.

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