Austausch, der sich lohnt: Zu Besuch bei uns – Deborah Kröger
Es ist eine unserer Kernaufgaben und vor allem unsere Passion: der regelmäßige Austausch mit den regionalen Unternehmer:innen und Netzwerkpartner:innen. Und ganz besonders freuen wir uns natürlich, wenn wir dafür Besuch bekommen.
Diesmal durften wir Deborah Kröger von der Frisch & Faust Tiefbau GmbH begrüßen. Gemeinsam mit Martin Knauft, Koordinator des Regionalen Fachkräfte-Bündnisses, nutzten wir den Freitagvormittag, um auf das gerade gestartete Ausbildungsjahr zu schauen, Bilanz der vergangenen Monate zu ziehen und natürlich auch darüber zu sprechen, was als Nächstes ansteht.
Und die Bilanz kann sich sehen lassen. Insgesamt 21 neue Auszubildende und dual Studierende konnten für die verschiedenen Bereiche bei Frisch & Faust Tiefbau GmbH und ABF Straßenbau GmbH gewonnen werden. Viele von ihnen werden künftig an einer Infrastruktur mitarbeiten, ohne die Berlin schlicht nicht funktionieren würde – unter anderem im Tief- und Rohrleitungsbau rund um die Wasserversorgung der Stadt.
Dass diese 21 jungen Menschen nicht einfach vom Himmel gefallen sind, wissen Deborah Kröger und ihr Kollege Helmut Arndt wahrscheinlich besser als die meisten. Im vergangenen Jahr waren beide bei unzähligen Aktionen in ganz Berlin unterwegs: Schulbesuche, Ausbildungsmessen, Berufsorientierungsveranstaltungen und viele weitere Formate. Auch neue Wege wurden ausprobiert, beispielsweise mit einem eigenen digitalen Tiefbau-Hub für die Berufsorientierung.
Die Erfolge zeigen, dass sich dieser Einsatz auszahlt. Wer immer wieder rausgeht, Berufe praktisch zeigt und mit jungen Menschen ins Gespräch kommt, hat am Ende eben auch bessere Chancen, Nachwuchs für das eigene Unternehmen zu gewinnen.
Natürlich bringen 21 neue Auszubildende gleichzeitig auch eine neue Herausforderung mit sich. mit der Unterschrift unter dem Ausbildungsvertrag ist die Arbeit längst nicht getan. Jetzt geht es darum, die jungen Menschen gut aufzunehmen, sie zu begleiten und möglichst langfristig an das Unternehmen zu binden. Eine Aufgabe, auf die Deborah sich freut.
Denn nach dem Ausbildungsstart ist bekanntlich vor dem nächsten Ausbildungsstart. Deshalb war ein wichtiges Thema für uns: Wie kann es gelingen, auch im kommenden Jahr wieder eine ähnlich hohe Zahl junger Menschen für eine Ausbildung zu gewinnen – und dabei noch zielgerichteter vorzugehen? Welche Formate haben besonders gut funktioniert, wo lohnt es sich, stärker zu investieren und wie können die vielen Aktivitäten künftig noch besser miteinander verbunden werden? Einige Ideen dazu haben wir bereits gesammelt und werden daran gemeinsam weiterarbeiten.



