Einprägsamer Kurzfilm gewährt Einblick in Projektarbeit

Die multimediale Plattform multicult.fm beleuchtet die Arbeit der Berliner Projekte jobentdecker und Schule-Betriebe interaktiv mit Blick auf Jobperspektiven Jugendlicher in der Corona-Krise.

Die Pandemie hat die Berufsorientierung für Jugendliche nicht gerade erleichtert. Nach wie vor blicken viele junge Menschen voller Sorgen und mit vielen Fragezeichen in ihre berufliche Zukunft. Quälende Fragen wie „Ist mein Berufswunsch überhaupt zeitgemäß?“ oder „Ist das, was ich machen möchte, auch wirklich das Richtige für mich?“ können sehr bedrückend sein. Deshalb stand für die Teams von „jobentdecker“ und „Schule-Betriebe interaktiv“ fest, dass ihre Arbeit Lockdowns und Schulschließungen trotzen muss.

Ganz nach dem Motto: Wenn Schulunterricht digital stattfinden kann, dann kann Berufsorientierung das auch!

Radio multicult.fm versteht sich selbst als eine multimediale ‚Talentwerkstatt‘ für angehende Journalist*innen in den verschiedenen Medienberufen – auch im eigenen Projekt Crossmedia for Change. Ideal also, um sich die Arbeit der jobentdecker und von Schule-Betriebe interaktiv rund um Berufsorientierung mal etwas genauer anzuschauen und gleich einen Film daraus zu machen. Deshalb fragt multicult.fm ganz genau nach, ob es denn wirklich klappt, interessierte Schüler*innen digital zu beraten und ob das Angebot der Online-Sprechstunden auch angenommen wird.

Sehr offen und ehrlich berichten Schüler*innen von der Unterstützung, die sie durch die Projekte erfahren haben und sprechen darüber, welchen elementaren Stellenwert Präsenzunterricht und die wichtige Phase der Berufsorientierung für sie haben.

Digital ist Vieles möglich. Beispielsweise können sich Unternehmer*innen in Kurzvideos oder Zoom-Konferenzen sehr ausführlich vorstellen, über ihren persönlichen Werdegang berichten und tiefe Einblicke in den Alltag in ihrem Unternehmen geben. Alles lässt sich digital aber nicht ersetzen. Vor der Krise brachten die Unternehmer*innen zu jedem Besuch einer Schulklasse eine praktische Aufgabe aus ihrem Berufsalltag mit – beispielsweise das fachmännische Falten einer Serviette im Gastronomiebereich. Das machte den Jugendlichen erfahrungsgemäß immer sehr viel Spaß und diente als erster Indikator dafür, ob sich jemand tatsächlich in dem Beruf sieht. Das ist digital leider nicht möglich.

Die Corona-Krise hat dem Ausbildungsmarkt sehr zugesetzt. Mit diesem Film wagt multicult.fm aber dennoch einen Blick in die Zukunft. Was können wir aus der Krise lernen? Was wünschen sich die Schüler*innen von Schule, Staat und Gesellschaft? Und wieder ist es die Digitalisierung, die, richtig eingesetzt, Menschen informieren und Gleichgesinnte vereinen kann. Die Jugendlichen sehen in der digitalisierten Kommunikation nichts Geringeres als das Überwinden gesellschaftlicher Hierarchien und in der papierlosen Verwaltung einen Beitrag zur Entlastung unserer Umwelt.

Dieser Film aus dem Projekt Crossmedia for Change beginnt mit den Visionen junger Menschen über ihre berufliche Zukunft und endet nachdenklich mit dem Wunsch nach einer besseren Zukunft für die gesamte Gesellschaft.