Aktivierungs-Offensive Ausbildung

Der FKU führt seit Ende 2021 das gemeinsam mit der bezirklichen Wirtschaftsförderung initiierte Projekt „Aktivierungs-Offensive Ausbildung“ durch.

Mehr Informationen unter: ausbildung.fku.berlin

Kleine und mittlere Unternehmen sind in Friedrichshain-Kreuzberg von den Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders empfindlich getroffen, verschärfen diese doch den bereits bestehenden Fachkräftemangel. Während und nach der Corona-Pandemie zielen im Projekt deshalb aufeinander abgestimmte Maßnahmen darauf ab, das Potenzial brachliegender Ausbildungsplätze, insbesondere auch in der Tourismusbranche, auszuschöpfen und die Ausbildungstätigkeit anzuregen. Gleichzeitig haben junge Menschen die Möglichkeit mit potentiellen Arbeitgeber*innen in Kontakt zu treten und Ausbildungsmöglichkeiten kennenzulernen, mit denen sie bisher noch nicht vertraut sind.

Die aktuell stark gesunkene Zahl von Ausbildungsverträgen ist – mit dem Blick in die Zukunft – alarmierend. Gut ausgebildete Nachwuchskräfte sind die Voraussetzung für wirtschaftliche Innovationskraft und Weiterentwicklung unseres Bezirks. Daher wollen wir gemeinsam mit unseren Partner*innen in der Wirtschaft das Ausbildungsgeschehen wiederbeleben. Unsere „Aktivierungs-Offensive Ausbildung“ kann dazu einen entscheidenden Beitrag dazu leisten“, erklärt Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann.

Um erfolgreich Ausbildungen anzustoßen, bringt das Projektteam Betriebe mit ausbildungsinteressierten Jugendlichen zusammen. Teilnehmende Unternehmen erwartet eine praxisorientierte Unterstützung und Beratung, die sie in die Lage versetzt, ausbildungsrelevante Prozesse zu digitalisieren und sich pandemiesicher aufzustellen. Gemeinsam mit Unternehmen werden maßgeschneiderte Konzepte für ein modernes Ausbildungsmarketing entwickelt, die der Post-Pandemiezeit angepasst sind.

Helene Anders, Anders & Xaver Fachanwälte, Vorstandsmitglied im Friedrichshain-Kreuzberger Unternehmerverein betont: „Mit der Aktivierungs-Offensive Ausbildung verzahnen wir vielschichtige Unterstützungsangebote, damit es Unternehmen leicht gemacht wird, junge Berufstalente auszubilden und so proaktiv dem Fachkräftemangel entgegenzusteuern.“

Das Projekt wird finanziert aus dem Programm Wirtschaftsdienliche Maßnahmen. Es wird gefördert aus Mitteln der Europäischen Union, Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, und des Landes Berlin.