Fünf Schülerinnen, eine Tischlerei und ein Werkstück zum Mitnehmen
Wie fühlt es sich an, selbst mit Holz zu arbeiten? Fünf Schülerinnen der Kreuzberger Albrecht-von-Graefe-Schule konnten es ausprobieren!
Mit den „Außerschulischen Lernorten“ waren wir zu Gast bei unserem FKU-Mitglied Zinken und Zapfen.
Nach einem Rundgang durch die Werkstatt ging es für die Schülerinnen direkt an die Arbeit: Unter fachkundiger Anleitung fertigten sie ihre eigenen Stiftehalter an. Aus Zuschauen wurde Ausprobieren – und am Ende hielten alle ihr selbst gebautes Werkstück in den Händen.
Ganz nebenbei zeigte der Besuch auch: Handwerk kennt keine Geschlechtergrenzen. Gerade in einem Beruf, der noch immer überwiegend von Männern ausgeübt wird, sind solche Erfahrungen wichtig.
Mit unseren Außerschulischen Lernorten bringen wir Jugendliche raus aus dem Klassenzimmer und rein in die Berliner Unternehmen! Hier können sie Berufe entdecken, eigene Fähigkeiten testen und erleben, welche Ausbildungsmöglichkeiten direkt vor ihrer Haustür liegen.
Ein ganz besonderer Dank geht an Klaus Henke und das Team von Zinken und Zapfen! Ihr habt Euch Zeit genommen, Eure Werkstatt geöffnet und den Schülerinnen die Möglichkeit gegeben, das Tischlerhandwerk selbst zu erleben. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn im Betriebsalltag zählt jede Stunde.
Ob eine der fünf Schülerinnen später einmal im Handwerk landet? Wer weiß! Aber sie haben Werkstattluft geschnuppert, selbst Hand angelegt und vielleicht ist bei der einen oder anderen ein Funke übergesprungen.



