Gute Ideen brauchen Unternehmen, die mitmachen
Kopfsachen e. V. zu Besuch im Regionalen Fachkräfte-Bündnis
Manchmal gibt es Angebote, von denen Unternehmen noch gar nicht wissen, dass sie sie gut gebrauchen könnten. Genau darüber haben wir mit Merve Dizdar von Kopfsachen e.V. gesprochen, die beim Regionalen Fachkräfte-Bündnisses zu Besuch war.
Im Gepäck hatte sie ein Projekt, bei dem es um mentale Gesundheit, junge Mitarbeitende und den Austausch zwischen den Generationen im Unternehmen geht. Denn dass Azubis, Berufseinsteiger, erfahrene Mitarbeitende und Führungskräfte nicht immer die gleiche Sicht auf den Arbeitsalltag haben, dürfte in vielen Unternehmen bekannt sein. Aber wie bringt man diese unterschiedlichen Perspektiven besser zusammen?
Genau damit beschäftigt sich Kopfsachen e.V.. Gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen werden Workshops entwickelt, die junge Mitarbeitende in ihren sozialen und emotionalen Kompetenzen stärken und gleichzeitig den Austausch innerhalb der Teams fördern. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.
Und jetzt wird es für Unternehmen interessant
Für die Pilotphase werden noch ein bis zwei Betriebe gesucht, die Lust haben, mitzumachen. Die Teilnahme ist kostenlos und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, die Workshops mitzugestalten. Die Erfahrungen aus der Pilotphase sollen schließlich auch anderen Unternehmen zugutekommen.
Für uns ist das ein schönes Beispiel dafür, was Netzwerkarbeit leisten kann. Denn nicht jedes Unternehmen kennt die Angebote, die es bereits gibt. Und nicht jedes gute Projekt findet von allein die passenden Unternehmen. Genau diese Verbindungen herzustellen, gehört zu den Kernaufgaben unseres Regionalen Fachkräfte-Bündnisses.
Es blieb aber nicht nur bei diesem Thema. Wir haben uns auch über den Wirtschaftsstandort Friedrichshain-Kreuzberg und Berlin ausgetauscht und darüber, wie wir unsere Netzwerke besser miteinander verbinden können. Denn am Ende bringt das beste Angebot wenig, wenn es die Unternehmen nicht erreicht.
Und vielleicht findet sich ja auch unter den Unternehmen in unserem Netzwerk noch jemand, der Lust hat, bei der Pilotphase mitzumachen.
Ansprechpartner:

Martin Knauft
Telefon: (030) 26305100
E-Mail: knauft@fku.berlin
LinkedIn: www.linkedin.com/in/martin-knauft



