Workshop: Teambuilding in turbulenten Zeiten

Turbulente Zeiten ist fast eine niedliche Umschreibung zur aktuellen Lage: auch ein Jahr nach dem Ausbruch der Pandemie scheint die Situation unverändert zu sein. Ein Großteil der Belegschaft sitzt im Homeoffice und viele lieb gewonnen Rituale in Bezug auf Teambuilding finden nicht mehr statt oder sind online nur schwer realisierbar.

Im Workshop „Teambuilding in turbulenten Zeiten“ zeigte Corina Scholz, Projektleiterin im Projekt „Unternehmensberatung Diversity“ der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW), wie es trotz Pandemie gelingen kann, sein Team zu motivieren und ein Wir-Gefühl zu schaffen.

Schon bei der Abfrage der Erwartungen zeigte sich, dass die Herausforderung bei vielen Teilnehmer*innen dieselben sind: Das Arbeiten auf Distanz, Missverständnisse in der schriftlichen Kommunikation sowie die fehlende Präsenz, die normalerweise dafür sorgt, dass Problemstellung auf dem „kurzen Dienstweg“ gelöst werden können.

Ein spezieller Fokus lag dabei auf den interkulturellen Teams. Denn gerade hier zeigt es sich, dass kreative Formate und Offenheit die Schlüssel für ein gelungenes Teambuilding sind. Die Tools hierfür sind fast unendlich und sehr gut anwendbar. Die Voraussetzung dafür sind ein wenig Kreativität und der Mut, neue Ufer zu beschreiten. Von der klassischen Ice-Breaker Frage bis hin zu kleinen Bewegungsspielen ist alles erlaubt und sorgt für eine positive Stimmung innerhalb des Teams.

In Bezug auf die Interkulturalität ist eine sehr hohe Wertschätzung, die besonderen Festtage gemeinsam zu feiern und/oder seinen Mitarbeiter*innen zu gratulieren. Beispiele hierfür sind das russische Weihnachtsfest, die jüdischen Festtage oder das muslimische Zuckerfest.

Der Workshop ging spielerisch zu Ende. Nach einem spannenden Pub-Quiz spielte Corina Scholz Lieder von bekannten Filmen ab, die allerdings in anderen Sprachen gesungen wurden. Die Aufgabe war nun, den richtigen Filmtitel herauszufinden und um welche Sprache es sich handelt. Die beiden Teams spielten gegeneinander, daher waren alle sehr auf die Auflösungen gespannt. Am Ende stand es 8 zu 8 und alle waren zufrieden.

Fazit: Es sind turbulente Zeiten, wer aber auf Diversität und Interkulturalität sowie auf kreative Lösung bei der Kommunikation setzt, wird am Ende der Pandemie gestärkt und als sehr gutes Team daraus hervorgehen.