Sommerfest der Chancen: Vernetzung, Austausch und neue Perspektiven

Zu Gast beim „Sommerfest der Chancen“ des Netzwerks Großbeerenstraße und des Technologieparks Humboldthain konnten wir erleben, was entsteht, wenn unterschiedliche Akteure aus Wirtschaft, Bildung und Zivilgesellschaft zusammenkommen.

Begrüßt wurden die Gäste von den Verantwortlichen des Technologieparks Humboldthain, unter anderem von René Mühlenroth, der Einblicke in das Projekt „Power 2.0“ gab. Auf einer Gallery-Wall wurden die Ergebnisse der vergangenen Jahre vorgestellt – mit Bildern, Erfahrungsberichten und Stimmen von Teilnehmenden, die deutlich machten, welche Entwicklungen und Netzwerke im Rahmen des Projekts entstanden sind.

Ein besonderer Programmpunkt war der sogenannte Privilege Walk. Die Übung verdeutlichte auf anschauliche Weise, wie unterschiedlich die Ausgangsbedingungen von Menschen sein können. Herkunft, familiärer Hintergrund, Bildungschancen oder soziale Rahmenbedingungen beeinflussen oftmals die Möglichkeiten im Leben, in der Ausbildung und im Berufsweg stärker, als vielen bewusst ist. Die Übung regte zu Gesprächen und Reflexionen an und machte deutlich, wie wichtig Chancengerechtigkeit für eine funktionierende Gesellschaft ist.

Anschließend boten verschiedene Mitmachstationen Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung. Besonders interessant war dabei das Gespräch mit der Boulderhalle Elektra am Humboldthain. Gemeinsam wurde darüber nachgedacht, ob die Boulderhalle künftig auch als Außerschulischer Lernort genutzt werden könnte. Solche Orte bieten häufig Möglichkeiten, soziale Kompetenzen, Teamfähigkeit und Selbstvertrauen zu stärken – Fähigkeiten, die auch für Ausbildung und Beruf eine wichtige Rolle spielen.

Darüber hinaus ergaben sich zahlreiche weitere Gespräche mit bekannten Partnerinnen und Partnern aus dem Netzwerk. Mit dabei war unter anderem FKU-Mitglied Achim Mühlheims von WOW Berlin. Ebenso konnten wir uns mit Kerstin Josupeit-Metzner von der Verbundberatung Berlin austauschen und bestehende Kontakte weiter vertiefen.

Das Sommerfest zeigte einmal mehr, wie vielfältig die Berliner Wirtschaft und die Berliner Zivilgesellschaft aufgestellt sind. Gleichzeitig wurde deutlich, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt, Offenheit und gegenseitiger Respekt wichtige Voraussetzungen für wirtschaftliche Stabilität und erfolgreiche Zusammenarbeit sind.

Ein starkes Bild setzte dabei René Mühlenroth zum Abschluss der Veranstaltung: Symbolisch wurde eine Hasswand eingerissen und durch Botschaften ersetzt, die für Respekt, Vielfalt und ein konstruktives Miteinander stehen. Eine Geste, die deutlich machte, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt nicht selbstverständlich ist, sondern aktiv gestaltet werden muss.

Wir bedanken uns für die Einladung und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Großbeerenstraße und dem Technologiepark Humboldthain.

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