„Tatort“ hautnah und unterhaltsam

Abschlussveranstaltung 2018 des Mittelstandsforums Metropol im Berliner Kriminal Theater

Die Vorfreude auf den Abend im Berliner Kriminal Theater war schon beim Welcome-Drink auf der Galerie des Restaurants Umspannwerk Ost deutlich spürbar. Susan Friedrich, Vorstand der Interessenvereinigung Mittelständische Wirtschaft, und Detlef Heinze, Vorstand des Friedrichshain – Kreuzberger Unternehmervereins, begrüßten denn auch in gewohnt beschwingter Weise die Anwesenden und übergaben das Wort an die beiden „Frontmänner“ des Berliner Kriminal Theaters: Wolfgang Rumpf, seines Zeichens Regisseur und Direktor des Theaterbetriebes, und Wolfgang Seppelt, ebenfalls Direktor und Dramaturg.

Die zwei Wolfgangs bürgen für Erfolg

Dieses Duo, so viel steht fest, ist ein Dream-Team: Im April kommenden Jahres werden die beiden Gründer des Kriminal Theaters 20 jähriges Jubiläum feiern und es zu diesem Anlass ganz sicher „richtig knallen“ lassen. Möglicherweise mit Pistolenknall und einem packenden Kriminalfall, ganz sicher aber mit vielen Sektkorken. Das Feiern haben sich die zwei Wolfgangs mehr als verdient, denn hinter ihnen liegen fordernde Jahre. Seit der Eröffnungspremiere im April 2000, damals noch im traditionsreichen Kabaretttheater „Die Wühlmäuse“, gingen Jahr für Jahr rund 420 Vorstellungen über die Bühne. 12 feste und 50 freie Mitarbeitern schreiben mit an der Erfolgsgeschichte des insbesondere bei Berlin-Touristen so beliebten Theaters in der Palisadenstraße. Die Zahlen belegen: Das Berliner Kriminal Theater ist ein kleines mittelständisches Unternehmen, dessen Chefs die damit verbundenen Nöte wie überproportional steigende Gewerbemieten oder drückende Lohnkosten nur zu gut kennen. Umso wichtiger ist eine sichere Hand bei der Zusammenstellung des Repertoirs.

Auf die Mischung kommt es an

Im Kriminal Theater stimmt der Mix: Krimi-Klassiker, wie der bereits 1.500 Mal gespielte Londoner-Westend-Dauerbrenner „Die Mausefalle“, wechseln sich ab mit Krimi-Komödien, ernsten Stücken und  neuen Inszenierungen wie dem derzeitigen Kassenschlager „Der Passagier 23“ des deutschen Thriller-Auflagenmillionärs Sebastian Fitzek. Diese gelungene Mischung füllt die Zuschauerreihen und trägt dazu bei, den Ruf des Bezirks Friedrichshain – Kreuzberg als wichtiger Berliner Kulturstandort weiter zu stärken.
Die versammelten Gäste der erneut ausgebuchten Veranstaltung des Mittelstandsforum Metropol zeigten sich höchst interessiert an allen betriebswirtschaftlichen Informationen zum Innenleben des privatwirtschaftlichen Theaterbetriebs und natürlich an dem Blick hinter die Kulissen. Von Lern-Techniken der Schauspieler*innen bis hin zum Kulissenbau – über alles gaben Wolfgang Rumpf und Wolfgang Seppelt bereitwillig und gut gelaunt Auskunft.

Die Krönung des Abends war dann die Aufführung des Stückes „Zwei wie Bonny und Clyde“. Knisternde Spannung in Kombination mit einem Feuerwerk an Slapstick – Unterhaltung at its best!