Wirtschaft. Dialog. Zukunft. – Wo Wirtschaft auf Politik trifft

Handwerk trifft auf Kultur, Musikbusiness auf Technologie, Kreativwirtschaft auf Finanzwelt. Und Unternehmer:innen treffen auf die Menschen, die im Bezirk mitentscheiden, fördern und unterstützen.

Beim Wirtschaftsempfang Friedrichshain-Kreuzberg 2026 kamen rund 100 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zusammen – mit kurzen Wegen und viel Gelegenheit für direkte Gespräche.

Am 14. Oktober wurde das Michelberger Hotel zum Treffpunkt für Unternehmen, Politik, Verwaltung und Wirtschaftsförderung. Eingeladen hatten der Friedrichshain-Kreuzberger Unternehmerverein (FKU) und die Wirtschaftsförderung Friedrichshain-Kreuzberg. Unterstützt wurde der Empfang von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, der Investitionsbank Berlin (IBB) und dem FKU-Jahrespartner Koch Automobile AG.

„Wirtschaft. Dialog. Zukunft.“ lautete das Motto. Auf der Bühne ging es um KI und den Wandel der Kommunikation. Abseits der Bühne wurde sichtbar, was auch im digitalen Zeitalter zählt: persönliche Gespräche, neue Kontakte und der Austausch über Branchengrenzen hinweg.

Viele Branchen. Viele Perspektiven. Ein Netzwerk.

Erstmals fand die Veranstaltung als offener Wirtschaftsempfang statt und löste damit das bisherige Wirtschaftsdinner ab. Das neue Format bot mehr Raum für spontane Begegnungen und für Gespräche, die im Alltag oft mehrere Termine brauchen. Das Michelberger Hotel an der Warschauer Straße bildete mit seiner besonderen Atmosphäre den passenden Rahmen.

KI kann viel. Persönliche Begegnung bleibt unschlagbar.

Wie verändert künstliche Intelligenz unsere Kommunikation? Und welche Rolle spielen persönliche Kontakte in einer zunehmend digitalen Arbeitswelt?

Diesen Fragen widmete sich das Bühnenprogramm, durch das Moderatorin Deborah Kröger führte.

Michael Lesch von ai.berlin, einer Initiative von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, gab einen Impuls zu KI und Wirtschaft.

Anschließend diskutierten Merle Kramer (Junge Tüftler gGmbH / KiezLab Berlin), Martin Eyerer (Riverside Studios), Daniel Triebke (Markburg – Design- & Webagentur) und Tabea Perse (Beben Media GmbH) über den Wandel der Kommunikation, digitale Technologien und die Bedeutung persönlicher Netzwerke.

Auch das Publikum war gefragt: Wer schreibt täglich Dutzende E-Mails? Wer nutzt bereits KI im Arbeitsalltag?

Wie wichtig der direkte Austausch bleibt, zeigte sich vor allem zwischen und nach den Programmpunkten: Unternehmer:innen kamen mit Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung ebenso ins Gespräch wie mit anderen Unternehmen – ohne Termin und ohne Umwege.

Kurze Wege zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Politik

Frank Hüpperling begrüßte die Gäste im Namen des FKU-Vorstands. Auch Bezirksstadtrat Andy Hehmke richtete ein Grußwort an die Anwesenden. Als ehemaliger Wirtschaftsstadtrat und langjähriger Ansprechpartner des FKU kennt er die Anliegen der lokalen Unternehmen und die Bedeutung kurzer Wege zur Verwaltung.

Gerade dieser direkte Zugang unterscheidet den Wirtschaftsempfang von vielen anderen Netzwerkformaten: Unternehmen konnten an einem Abend mit politischen Entscheidungsträger:innen, der Wirtschaftsförderung, Förderinstitutionen und anderen Unternehmen persönlich sprechen – unkompliziert und auf Augenhöhe.

Der Abend zeigte, was den Wirtschaftsempfang besonders macht: Unternehmer:innen treffen auf politische Entscheidungsträger:innen, kommen mit der Verwaltung ins Gespräch und lernen Menschen aus anderen Branchen kennen. Persönlich, direkt und ohne lange Wege.

WordPress Cookie-Hinweis von Real Cookie Banner